Hauptversammlung 2019

Jahreskonzert 2018

Rettichfest 2018 – Impressionen

Grüße vom Rettichfest

Bestes Bierzeltwetter… Das Fest ist eröffnet!

Uwe “Gustl” Wildermuth – Nachruf

Nach langer, schwerer Krankheit ist am 27. November, wenige Tage vor unserem Jahreskonzert, Uwe Wildermuth, unser „Gustl“, gestorben. Er wurde nur 52 Jahre alt. 45 Jahre davon durften wir gemeinsam verbringen.

Gustl trat am 1. Januar 1973 im Alter von 7 Jahren, als damals jüngster Musiker, in den Musikverein Beihingen ein. Sein Instrument war die Klarinette, die damals fast genauso groß gewesen ist wie er selbst. Schnell fasste er in den Reihen der Kapelle Fuß. Sein Interesse an der Musik, sein Talent und sein Übungseifer machten ihn zu einem außergewöhnlichen Musiker. In den Folgejahren entwickelte er sich zu einem wichtigen Führungsspieler in unseren Reihen.

Mit dem Saxophon erlernte er ein weiteres Instrument, mit dem er in den nächsten Jahrzehnten sehr viel Freude haben, aber auch anderen Menschen große Freude schenken sollte. Er war Vollblutmusiker, liebte und praktizierte die Blasmusik, egal in welche Richtung diese ging. Neben dem Musikverein war er in verschiedenen Tanzbands aktiv. Er war ein Gründungsmitglied der Big Band Freiberg.

Unabhängig von seinen eigenen Vorlieben spielte Gustl bei uns immer das Instrument und die Stimme, die für den Verein wichtig war. Uneigennützigkeit war eine der vielen positiven Eigenschaften von ihm. Die Musik und der Verein als Ganzes waren ihm immer wichtiger als seine eigenen Interessen. Jungen Musikern war Gustl eine wichtige Stütze bei der Integration in unsere Kapelle. Uns allen war er musikalisch und vom allgemeinen Verhalten ein Vorbild.

Noch vor gut 2 Jahren war alles in bester Ordnung und es hätte so weitergehen dürfen. Ein privater Schicksalsschlag und kurz darauf die Nachricht über seine schwere Krankheit stoppten unserem Gustl seinen fröhlichen Musikzug. Aus dem flotten und leichten Allegro wurde ein langsameres und ruhigeres Adagio. Er ließ sich dadurch seine positive Lebenseinstellung nicht nehmen. Er nahm die Herausforderung an und hatte bis zum Schluss den Willen und die Hoffnung, wieder gesund zu werden. Trotz der schweren Krankheit, nahm er, wann immer es ihm möglich war, am Leben des Musikvereins teil. Wenn er nicht persönlich zu uns kommen konnte, waren seine Gedanken bei uns. Noch wenige Stunden vor seinem Tod, hat er darüber gesprochen, wieder zu uns in die Musikprobe zu kommen.

Am Ende half alles nichts. Wieder einmal wurde der Kampf gegen eine Krankheit verloren.

Wir trauern um einen Freund und Musikkameraden, mit dem wir alle noch gerne und lange weitergespielt hätten. Die Lücke, die er bei uns hinterlässt werden wir schwerlich schließen können.

Unser Mitgefühl gilt seinen Kindern Marc und Sina, seinen Eltern und seinen Brüder Dirk und Mario mit Familien.

Wir werden ihm beim Musikverein ein ehrendes Andenken bewahren.

Musikverein Stadtkapelle Freiberg

Bernd Kroll, 1. Vorsitzender

Top